Der herbizide Wirkstoff Glyphosat und seine Formulierungen stehen in letzter Zeit vermehrt unter dem Dauerbeschuss von umweltkritischen NGOs. Doch eigentlich geht es dabei gar nicht um das Herbizid und seine vermeintlichen Gefahren, sondern um den damit verbundenen Anbau transgener, herbizidtoleranter Pflanzen. Und zum Anbau transgener Pflanzen und ganz allgemein zur Anwendung dieser Technologie haben alle umweltkritischen NGOs eine auffallend einhellige Meinung. Man kann zum großflächigen Anbau herbizidresistenter, in erster Linie Glyphosat-resistenter Sorten von Soja, Mais und Baumwolle, stehen wie man will. Neben den vieldiskutierten Nachteilen wie Zunahme von Monokulturen, Abnahme der Biodiversität, Flächenbereitstellung durch Brandrodung wird auch von Vorteilen wie bodenschonende Anbauverfahren berichtet: “GM Soy Debate” von Solidaridad und WWF Niederlande. Aber sind es wirklich Gesundheitsgefahren, die mit dem Einsatz des Herbizides verbunden sind? (weiterlesen…)
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Glyphosat schadet Neugeborenen. Oder Eine postmoderne Toxikologie.
Montag, 05. September 2011 von Torben HoffmeisterEin europäisches Gesetzgebungs-Paradoxon
Donnerstag, 18. August 2011 von Torben HoffmeisterStefan Rauschen hat es in seinem blog-Beitrag zu den „unerwünschten Inhaltsstoffen“ thematisiert. Ich will es weiter ausbauen.
Das Thema: Warum werden gentechnisch veränderte Pflanzen einem monströsen Zulassungsverfahren und einer extensiven Risikoabschätzung unterworfen, während durch „klassische“ Verfahren wie Mutagenese erzeugte Pflanzen außer einer Sortenzulassung keinen Regularien unterliegen? (weiterlesen…)
“Unerwünschte Inhaltsstoffe”
Dienstag, 16. August 2011 von Stefan RauschenDer (Des)Informationsdienst Gentechnik, der hier bereits öfter wegen panischer Meldungen zitiert wurde, hält sich diesmal in seiner aktuellen Meldung sogar ein wenig zurück:
“Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erklärte Ende Juli zwei neue gentechnisch veränderte Sojabohnenpflanzen mit unbeabsichtigten Stoffwechselveränderungen für unbedenklich.”
Hervorhebung durch mich.
Zurück geht dies auf eine Pressemitteilung des Vereins TestBiotech e.V., der in seiner Überschrift von “unerwünschten Inhaltsstoffen” spricht:
“Bei Soja 356043 der Firma Dupont/Pioneer wurden zu hohe Gehalte an verschiedenen Fett- und Aminosäuren festgestellt, bei Soja MON87701 der Firma Monsanto hat sich durch den Eingriff in das Genom der Pflanzen der Vitamin-E-Gehalt in den Pflanzen verändert.”
Hervorhebungen durch mich.
Beschäftigt man sich nun etwas näher mit der Materie, und von einem ausgebildeten Dr. med. vet., einem “Experten” für Gentechnik, und sogar drei Biologen (ein promovierter, zwei weitere) darf man sowas ja durchaus verlangen, stellt man fest, dass es irgendwie gar nicht so schlimm und eigentlich total Quatsch ist.
Mythen und Legenden (Teil 3)…
Donnerstag, 11. August 2011 von Stefan Rauschen…sind ja gerade mein Thema.
Da aktuell der (Des)Informationsdienst Gentechnik über landesweite Proteste in Indien berichtet, nehme ich mich heute des Themas “Bt-Baumwolle in Indien” an: funktioniert Bt-Baumwolle in Indien, oder doch nicht? Bringen sich tatsächlich so viele Landwirte wegen Bt-Baumwolle um, wie von Dr. Vandana Shiva häufig behauptet (hier ganz aktuell, oder hier, vor einigen Jahren in Deutschland, auf der Webseite von Arte)?
Was ist dran an diesen Behauptungen?
Mythen und Legenden (Teil 2)…
Dienstag, 26. Juli 2011 von Stefan RauschenIch hatte es bereits angekündigt: einige Beiträge schlummern in Ordnern vorbereitet auf meiner Festplatte. Heute stelle ich einen davon ein, den ich persönlich besonders wichtig finde. Geht es doch um den “Fall Percy Schmeiser”, der zumindest bei uns in Deutschland zum Paradebeispiel des Kampfes “David” (einfacher traditioneller Landwirt) gegen “Goliath” (multinationaler Biotechnologie Konzern) geworden ist.
Mythen und Legenden…
Mittwoch, 20. Juli 2011 von Stefan Rauschen…oder doch einfach nur Lügen? Manchmal eindeutig letzteres.
