Archiv für die Kategorie ‘Journalismus’

Mythen und Legenden…

Mittwoch, 20. Juli 2011 von Stefan Rauschen

…oder doch einfach nur Lügen? Manchmal eindeutig letzteres.

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“Gekaufte Wahrheit”

Donnerstag, 10. März 2011 von Torben Hoffmeister

Gerade läuft ein Film an, der heute morgen durch einen von mir eigentlich sehr geschätzten Radiosender (Radio eins) beworben wurde. Ohne den Film bereits gesehen zu haben, ein kritischer Blick auf die reißerischen Behauptungen, mit denen er überall angekündigt wird.

Aus der Filmankündigung: „Árpád Pusztai und Ignacio Chapela haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind bedeutende Wissenschaftler und ihre Karrieren sind ruiniert. Beide Wissenschaftler arbeiten im Bereich der Gentechnik. Beide machten wichtige Entdeckungen. Beide sind gefährdet, weil sie die Mächtigen in Forschung und Industrie kritisieren, die dadurch ihre Investitionen bedroht sehen.“

Schauen wir uns mal die folgenden Kernaussagen etwas näher an: (weiterlesen…)

Was wird uns morgen aufgetischt?

Montag, 14. Februar 2011 von Kai Priesnitz

Nach einiger Zeit find ich nun wieder selbige, um endlich noch mal ein paar Worte hier im Blog zu hinterlassen. In diesem Beitrag möchte ich ein Buch vorstellen, welches mich bei der Lektüre begeistern konnte und auf diesem Wege hoffentlich einige weitere Leser und Leserinnen findet:

„Tomorrow’s Table“ von Pamela Ronald und Raoul Adamchak.

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Wissenschaftliche Diskussionen…

Donnerstag, 20. Januar 2011 von Stefan Rauschen

…spielen ja immer wieder eine zentrale Rolle in der Auseinandersetzung um das Für und Wider der Pflanzenbiotechnologie. Ich hatte unter dem Titel “Wie Wissenschaft funktioniert” (wo es um die Kontroverse um eine Studie zu den Auswirkungen des Cry1Ab Proteins auf den Zweipunktmarienkäfer Adalia bipunctata ging) schon mal auf solche “Gelehrtenstreits” hingewiesen.

Zuletzt gab es eine ähnliche Kontroverse um ein Paper in Science, das für Aufregung sorgte, weil es angeblich zeigte, dass ein Bakterium anstatt Phosphor Arsen in das Rückgrat der DNA und in Proteine eingebaut hatte. Scheinbar sind die Belege dafür aber nicht so stark wie ursprünglich gedacht, entscheidende Kontrollexperimente fehlen.

Von “Weitergen” bei den ScienceBlogs gibts dazu eine sehr gute Analyse (mit vielen Links zu Kommentaren mit sehr spezifischer Kritik), die mich zum Nachdenken angeregt hat, denn da steht ein Absatz drin, den ich in meiner Betrachtung genau so hätte schreiben können. Ich zitiere:

“Die fachlich fundierte Kritik an ihrer Interpretation der Ergebnisse – unabhängig vom gewählten Medium – scheint Wolfe-Simon nicht anerkennen zu wollen und das führt dazu, dass unter dem Strich der Eindruck bleibt, sie sei keine gute Wissenschaftlerin. Ihr fehle es an Bescheidenheit, wissenschaftlicher Aufrichtigkeit, und der Fähigkeit mit Kritik adäquat umzugehen.”

Diesen Eindruck hab ich von einigen Leuten in der GVO Diskussion. Und offensichtlich ist das dieser nicht eigen (wie man vermuten könnte, weil manche Themen sowas ja anziehen), sondern vielmehr breiter gestreut. Immerhin…

Das Magazin Nature schreibt dazu unter dem Titel “Peer review: Trial by Twitter“, dass sich Wissenschaftler in der neuen Kommunikationswelt wohl darauf einstellen müssen, dass Kommentare zu und Kritik an ihrer Arbeit nicht mehr nur über die üblichen Kanäle geäussert wird (Letters to the Editor, Tagungen, Paper), sondern auch über die neuen Medien (Facebook, Twitter, Blogs). Ob ich das gut finden soll, weiss ich noch nicht.

Es ist wohl vielmehr eine Entwicklung, die nicht aufzuhalten  ist, und die daher als Herausforderung angenommen werden muss…

Die Rapskatastrophe

Mittwoch, 11. August 2010 von Stefan Rauschen

Ein Grund, warum dieses Blog besteht, war der Wunsch, den teilweise stark verzerrten und nicht wirklich wissenschaftlich fundierten Meldungen aus verschiedenen Quellen eine differenziertere, komplettere Sichtweise entgegenzusetzen.

In den letzten Tagen hat sich hierzu ein perfektes Beispiel herauskristallisiert, das ich deswegen heute gerne aufnehmen möchte. Es handelt sich dabei um folgende Meldung beim “Informationsdienst Gentechnik”: “USA: Rapsmutanten in der Wildnis”

Dort steht: “Wissenschaftler der Universität von Arkansas haben Genkonstrukte (Transgene) des Gentechnik-Raps bei Wildpflanzen nachgewiesen.”

Warum das nur teilweise richtig, aber auf jeden Fall irreführend ist (und vielleicht auch grundsätzlich falsch), will ich jetzt mal im einzelnen versuchen darzulegen.

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Die Medien…

Montag, 07. Juni 2010 von Stefan Rauschen

…sind ja bekannt dafür, nicht immer so astrein Bericht zu erstatten. Bei manchen Medien kann man das ja hinnehmen. So, wie bei der Bildzeitung. Um die richtig zu stellen, haben Journalisten ja auch das bild-blog gegründet. Das nennt sich mittlerweile “Ein Watchblog für deutsche Medien”.

Vielleicht trägt das zur allgemeinen Qualitätssteigerung bei. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Heute aber ein Negativbeispiel, passend von “heute.de”

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