Stefan Rauschen
Dr. Stefan Rauschen, geboren 1977, studierte Diplom-Biologie an der RWTH Aachen, wo er 2008 auch promovierte. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit den Auswirkungen des Anbaus von gentechnisch veränderten Maissorten auf Nichtziel-Organismen. Er untersucht dabei Mais, der sich durch die Expression von Cry Proteinen aus Bacillus thuringiensis gegen schädliche Insekten schützt. Diese Proteine könnten auch negative Auswirkungen auf andere Insekten haben. In Feldversuchen werden dabei neben Insekten, die an Mais fressen (Wanzen, Zikaden, Blattläuse, Thripsen) und deren Gegenspielern (Marienkäfer, Florfliegen), auch Schmetterlinge in Ackerrandstreifen und angrenzenden Lebensräumen untersucht. Dr. Rauschen koordiniert den vom BMBF geförderten Verbund “Freisetzungsbegleitende Sicherheitsforschung an Mais mit multiplen Genen zur Maiszünsler- und Maiswurzelbohrerresistenz” (Projektzeitraum Mitte 2008 bis Ende 2011).
