Wie Wissenschaft funktioniert…

Montag, 30. August 2010 von Stefan Rauschen

…ist allgemein bekannt, oder sollte es zumindest sein. Vielen Menschen sind einige Feinheiten allerdings nicht ganz klar, deswegen ist es heute, weil eine interessante Studie veröffentlicht wurde, an der Zeit, das hier mal zu beleuchten.

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Situation im 21. Jahrhundert

Donnerstag, 19. August 2010 von Dirk Büssis

Die globale Situation der Versorgung mit Nahrungsmitteln hat sich im 21. Jahrhundert deutlich geändert. Noch in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts hatten wir so etwas wie eine „schwarz-weiß“ Situation. In den Industrieländern Überproduktion, Überfluss, in den Entwicklungsländern Mangel, Unterernährung. Alles ein Verteilungsproblem. So wurde die Situation zumindest häufig dargestellt. Ob dies je wirklich so war, sei dahingestellt. Weiterlesen »

Die Rapskatastrophe

Mittwoch, 11. August 2010 von Stefan Rauschen

Ein Grund, warum dieses Blog besteht, war der Wunsch, den teilweise stark verzerrten und nicht wirklich wissenschaftlich fundierten Meldungen aus verschiedenen Quellen eine differenziertere, komplettere Sichtweise entgegenzusetzen.

In den letzten Tagen hat sich hierzu ein perfektes Beispiel herauskristallisiert, das ich deswegen heute gerne aufnehmen möchte. Es handelt sich dabei um folgende Meldung beim “Informationsdienst Gentechnik”: “USA: Rapsmutanten in der Wildnis”

Dort steht: “Wissenschaftler der Universität von Arkansas haben Genkonstrukte (Transgene) des Gentechnik-Raps bei Wildpflanzen nachgewiesen.”

Warum das nur teilweise richtig, aber auf jeden Fall irreführend ist (und vielleicht auch grundsätzlich falsch), will ich jetzt mal im einzelnen versuchen darzulegen.

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Wo ist die Grenze?

Donnerstag, 05. August 2010 von Sebastian Fettig

Ein Hauptargument der Gentechkritiker ist schon seit Anbeginn der Diskussion der so genannte „Eingriff in die Schöpfung“. Gentechbefürworter kontern darauf mit der stereotypen Antwort, dass der Mensch bereits seit Jahrtausenden selektierend und kombinierend eingreift und Geschöpfe wie Blumenkohl, Pudel oder Triticale sicher nicht von selbst entstanden wären. Logisch denkenden Menschen ist dieses Argument einleuchtend, daher werden von Seiten der Kritiker Hilfskonstrukte wie Artgrenzen oder natürliche Kreuzbarkeit bemüht, um die scheinbar klare Linie zu bewahren.

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Experten gesucht

Dienstag, 06. Juli 2010 von Sebastian Fettig

Lange habe ich überlegt, wie mein erster Beitrag hier im Blog aussehen soll. Themen gibt es ja zuhauf, aber zum Auftakt wollte ich schon auch ein wenig Persönliches hineinbringen, eine Prise Provokation tut ebenfalls gut, und zuletzt soll ein Blog ja aktuell sein. Letzteres haben mir die Kollegen schon abgenommen, also starte ich mal mit einem Aufruf: Ich suche nach einem Gentechnikgegner, der auf dem Gebiet der Pflanzenphysiologie, der Pflanzengenetik oder der pflanzlichen Molekularbiologie wenigstens eine Diplomarbeit geschrieben hat. Weiterlesen »

Die Wissenschaftlichkeit…

Mittwoch, 30. Juni 2010 von Stefan Rauschen

…bleibt häufig auf der Strecke, wo Wissenschaft mit Politik aufeinandertreffen.

Ein gutes Beispiel hierfür war eine Diskussionsveranstaltung, welche Ulrike Höfken für ihre Fraktion (Bündnis90/Grüne) am Montag in Berlin organisiert hatte. Und inbesondere der Vortrag, den Angelika Hilbeck dort hielt.

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Der runde Tisch zur Gentechnik, die Dritte

Mittwoch, 09. Juni 2010 von Stefan Rauschen

Gestern fand in Berlin beim Bundesministerium für Bildung und Forschung der Dritte Runde Tisch zur Gentechnik statt. Verschiedene Vertreter aus Forschung, Industrie, Verbänden und Lobbyorganisationen (Ökoverbände z.B.) kamen zusammen, um mit Frau Ministerin Professor Schavan über Agrarforschung im Kontext der internationalen Zusammenarbeit und der Verpflichtungen gegenüber Entwicklungs- und Schwellenländern zu diskutieren. Und natürlich war die Gentechnik ein Aspekt in diesen Gesprächen.

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Die Medien…

Montag, 07. Juni 2010 von Stefan Rauschen

…sind ja bekannt dafür, nicht immer so astrein Bericht zu erstatten. Bei manchen Medien kann man das ja hinnehmen. So, wie bei der Bildzeitung. Um die richtig zu stellen, haben Journalisten ja auch das bild-blog gegründet. Das nennt sich mittlerweile “Ein Watchblog für deutsche Medien”.

Vielleicht trägt das zur allgemeinen Qualitätssteigerung bei. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Heute aber ein Negativbeispiel, passend von “heute.de”

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Motivation

Dienstag, 25. Mai 2010 von Kai Priesnitz

Was bewegt mich, in diesem Blog zu schreiben?

Warum kann ich mich aus der ewigen Diskussion zu den Vor- und Nachteilen der grünen Gentechnik nicht länger heraushalten?

Persönlich habe ich durch mein Engagement sicherlich keine Vorteile. Eventuell wird nun auch hinter mir ein von der Industrie bezahlter Forscher vermutet? Auch glaube ich nicht, durch meine Worte große Änderungen bewirken zu können. Aber vielleicht gelingt es durch diesen Blog tatsächlich, Journalisten wieder von der Bedeutung einer guten Recherche überzeugen zu können und die Fakten dieses Themenkomplexes wieder in den Vordergrund zu rücken. Ich schreibe in der Hoffnung, dass sich die nahezu religös anmutende Diskussion zwischen Gegnern und Befürwortern dieser Technologie in Zukunft auf wirkliche Argumente stützen und nicht länger durch das Generieren und Ausnutzen von Ängsten auf der einen, sowie Heilsversprechen auf der anderen Seite geprägt werden wird.

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“Gen-Alarm” bei Greenpeace

Montag, 24. Mai 2010 von Stefan Rauschen

Es muss sie wirklich geben: Gute Gene und schlechte Gene.

Anders kann man sich nicht vorstellen, warum Greenpeace aktuell titelt “Hershey Schokoriegel: Gen-Alarm!“. Offensichtlich müssen da schlechte Gene am Werk sein. Und das ausgerechnet in so etwas Unschuldigem wie Schokoriegel, des Kindes liebstem Zuckerwerk. Und tatsächlich: Greenpeace hält fest, dass in diesen Schokoriegeln Zucker aus Zuckerrüben drin ist. Aber nicht irgendwelchen Rüben, sondern gentechnisch veränderten Rüben, die in den USA seit drei Jahren angebaut werden dürfen und dort mittlerweile einen Marktanteil von 95% erreicht haben. Die Farmer haben diese Zuckerrübe in also kürzester Zeit angenommen.

Warum ist das so, und was ist daran so schlimm?

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